Guten Tag
Sie erhalten hier den 7. Newsletter von Päda.logics!. Falls Sie ihn in der grafisch aufbereiteten Form lesen möchten, benutzen Sie den folgenden Link - dort finden Sie auch die bisher erschienenen Ausgaben:
http://www.paeda-logics.ch/newsletter.html
Päda.logics! berät Fachleute und Organisationen im pädagogischen und sozialen Berufsfeld, leitet Projekte, führt Weiterbildungskurse durch, entwickelt Konzepte und engagiert sich in der Berufsbildung.
1. Kursprogramm 2011 / 2012
Das neue Kursprogramm enthält - wie gewohnt - einen Mix aus Führungs-, Berufsbildungs- und Fachkursen. Neben Kursen, die bereits im letztjährigen Programm enthalten waren, umfasst das Angebot wieder einige neue Kurse. Zu diesen zählen zum Beispiel:
Konzepte für pädagogische Übergange erstellen (Werkstatt). Bedeutung von Übergängen in der Arbeit mit Kindern. Beginn: 2.5.2011, Ende: 7.11.2011. Insgesamt 4 Treffen, jeweils von 14 - 18 h.
Vom Schnuppern bis zur Besetzung von Lehrstellen. Systematisierungen, Mittel und Ideen zur Auswahl von Lernenden. 17.6.2011, 1 Tag.
Praktikumsanleitung und Formen des Praktikums. Aspekte und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des bisherigen Praktikums. 1.7.2011, 1 Tag.
Organisations- und Personalentwicklung. Mittel, Hebel und Themen für die Entwicklung von Kinderkrippen. Beginn: 29.8.2011, Ende: 25.6.2012. Insgesamt 7 Treffen. Das 1. Treffen dauert 1 Tag, die anderen Treffen je einen halben Tag von 14 -18 h.
Mehr zu den Kursen unter:
http://www.paeda-logics.ch/kurse/programm-2011-2012.html
2. Personalrekrutierung
Kennen Sie das auch? Soziale und pädagogische Organisationen haben teilweise grosse Schwierigkeiten, Stellen mit qualifiziertem Personal zu besetzen. In Kindertagesstätten zum Beispiel gibt es immer wieder grössere personelle Engpässe, da Stellen nicht fristgerecht besetzt werden können. Um solche Situationen zu vermeiden, heisst es bei freien Stellen alle Register zu ziehen. Päda.logics! unterstützt Betriebe bei der systematischen Ergreifung und Umsetzung von Massnahmen zur Personalgewinnung. Dazu gehört auch eine Analyse des bisherigen Rekrutierungsvorgehens. Auf Wunsch übernimmt Päda.logics! Mandate zur Gewinnung von Führungs- und Fachpersonen.
3. Viele ausländische Betreuer/Innen
Angesichts des teilweise vorhandenen Fachkräftemangels sind Bewerbungen von ausländischen Fachpersonen oft sehr willkommen. Aufgrund der Unterschiede zwischen der schweizerischen und ausländischen Kinderbetreuung ist es für Fachleute aus dem Ausland hilfreich, wenn sie eine gute Einführung in das schweizerische Krippen- und Bildungswesen erhalten. Da dieses komplex und vielschichtig aufgebaut ist, bietet Päda.logics! folgende Weiterbildung an:
*Einführung für ausländische Fachleute ins schweizerische Kinderkrippenwesen. Übersicht über Grundlagen, Aspekte, Organisation und Strukturen der Kinderkrippen in der Schweiz.* 1. Durchführung am 28.5.2011. 2. Durchführung am 3.12.2011. Je 1 Tag. Mehr dazu unter:
http://www.paeda-logics.ch/kurse/programm-2011-2012.html
4. Interimistische Leitung und Organisationsentwicklung
Päda.logics! übernimmt interimistisch die Leitung von Kindertagesstätten. Ein solcher Auftrag lässt sich sehr sinnvoll mit einer Organisationsentwicklung verbinden. Da Päda.logics! über grosse und langjährige Erfahrung in der Leitung von Kindertagesstätten verfügt, kann eine Kita vielfach profitieren. Ein interimistischer Auftrag umfasst einen Aufgabenkatalog, der mit dem Auftraggeber vereinbart wird. Dazu können auch die Besetzung der Leitungsstelle und die Einarbeitung der nachfolgenden Person zählen. Falls Sie Näheres - nicht zuletzt über das interessante Preismodell - erfahren möchten, nehmen Sie bitte Kontakt mit Päda.logics! auf.
5. IT-Management
Die moderne Informationstechnik (IT) bietet viele Möglichkeiten, das Geschäftsleben mit Computern effizient zu organisieren. Auch pädagogische und soziale Betriebe benötigen ein IT-Management. Dieses trägt nicht nur zu einer wirksamen Informationspolitik, sondern auch zu einer betriebswirtschaftlich sinnvollen Arbeitsweise bei. Allerdings schöpfen viele Betriebe die technischen Möglichkeiten nicht aus. Dazu zählen z.B. die Schaffung von Firmennetzwerken, die Nutzung der Funktionen von Web 2.0 (Zusammenarbeit in Gruppen, gemeinsame Kalender, gemeinsame Datenablage usw.) oder die systematische Datensicherung. Päda.logics! berät Betriebe, die ihre IT-Struktur optimieren wollen, über Lösungen und Potenziale. Für die technische Realisierung zieht Päda.logics! preiswert arbeitende Informatikstudierende bei.
6. Projekt „Ausbildungsnetzwerke FaBe K Stadt Zürich“ abgeschlossen
Das sehr beliebte und erfolgreiche Projekt „Ausbildungsnetzwerke FaBe K Stadt Zürich“ ist seit Ende 2010 abgeschlossen. Die 5 Netzwerke wurden von Päda.logics! geleitet und setzten sich aus durchschnittlich je 9 Berufsbildner/Innen zusammen. Verteilt auf ca. 1.5 - 2 Jahre fanden pro Netzwerk 6 Treffen à je 3 Std. statt. Insgesamt wurden somit 30 Netzwerktreffen mit insgesamt ca. 45 Personen durchgeführt. Die Netzwerke wurden rege und regelmässig besucht. Sie stiessen auf viel Resonanz und bestätigten den grossen Bedarf nach einschlägigem Ausbildungswissen und Vernetzung. Eine kurze Projektauswertung findet sich unter:
http://www.paeda-logics.ch/projekte/ausbildungsnetzwerke.html
Die Idee und Anlage des Projekts „Ausbildungsnetzwerke“ spiegelt sich im folgenden neuen Kurs von Päda.logics! wider:
*Schlüsselthemen und Impulse für die Kinderbetreuung (Netzwerk). Auseinandersetzung mit Entwicklungen und Trends - professionelle Netzwerke bilden.* Beginn: 20.6.2011, Ende: 1.10.2012. Insgesamt 6 Treffen, jeweils von 14 - 18 h. Mehr dazu unter:
http://www.paeda-logics.ch/kurse/programm-2011-2012.html
7. Im Dschungel bestehender und neuer Bildungsangebote
Viele Kinderbetreuungsfachleute möchten sich beruflich weiter entwickeln. Wie soll man sich aber im Dschungel der Angebote zurecht finden? In Laufbahnberatungen berät Päda.logics! Einzelpersonen. In Form einer Kursveranstaltung bietet Päda.logics! zudem folgende Veranstaltung an:
*Berufliche Weiterentwicklung für Fachleute der Kinderbetreuung. Orientierung im Dschungel bestehender und neuer Aus- und Weiterbildungsangebote.* 1. Durchführung am 30.5.2011, 2. Durchführung am 9.12.2011, jeweils von 17 - 20 h.
Der Kurs vermittelt eine gute Übersicht über die sich rasch entwickelnde Landschaft der Aus- und Weiterbildung. Mehr dazu unter:
http://www.paeda-logics.ch/kurse/programm-2011-2012.html
8. Diverse Informationen für Berufsbildner/Innen
Vorlage für die Ausbildungssitzung mit Lernenden
Das regelmässig stattfindende Ausbildungsgespräch von Lernenden mit ihren Berufsbildner/Innen gehört zum roten Faden einer Ausbildung. Deshalb ist es sinnvoll, die Gespräche systematisch zu planen, zu traktandieren und zu protokollieren. Eine Vorlage, die sich dafür gut bewährt hat, finden Sie unter:
http://www.paeda-logics.ch/berufsbildung/ausbildung-fabe/materialien.html
Erfa-Netzwerk für Berufsbildungsverantwortliche
Im Anschluss an den Kurs *Berufsbildungsverantwortliche* von Päda.logics! haben Teilnehmerinnen ein Erfanetzwerk gegründet. Es setzt sich aus Fachleuten zusammen, die in ihrem Betrieb für den Ausbildungsbereich, insbesondere für die Ausbildung von Fachfrauen / Fachmännern Betreuung, zuständig sind. Die Mitglieder des Netzwerks treffen sich 3 - 4 Mal pro Jahr. Interessierte Personen, die sich am Austausch beteiligen möchten, sind herzlich willkommen. Einzelheiten finden sich auf der Website von Päda.logics!:
http://www.paeda-logics.ch/berufsbildung/erfa-bbv.html
Evaluation der Qualifikationsverfahren in der beruflichen Grundbildung
Die Qualifikationsverfahren verschiedener beruflicher Grundbildungen wurden einer Evaluation unterzogen. Ausgehend vom Schlussbericht soll die Qualität der Verfahren verbessert werden, so auch im Bereich der Ausbildung *Fachfrau / Fachmann Betreuung* (FaBe). Der Evaluationsbericht stellt Handlungsbedarf auf verschiedenen Ebenen fest. Er bestätigt Eindrücke und Rückmeldungen von vielen Berufsbildner/Innen insbesondere zur IPA FaBe.
http://www.bbt.admin.ch/themen/berufsbildung/01156/01157/index.html?lang=de
Überarbeiteter Bildungsplan FaBe und neuer Ausbildungsordner
Im letzten Jahr fand die Revision des Bildungsplans für die Lehre *Fachfrau / Fachmann Betreuung* (FaBe) statt. Dabei wurden die Inhalte des Bildungsplanes den neuen beruflichen Entwicklungen angepasst, die Einheitlichkeit des Bildungsplans verbessert und die Abstimmung der Lernorte untereinander optimiert. Der Download des neuen Bildungsplans befindet sich auf der Website http://www.savoirsocial.ch. Die Bildungsverordnung blieb von der Revision unberührt. Hingegen werden der Ausbildungsordner von SAVOIRSOCIAL und der Modellehrgang zurzeit angepasst. Die Neuauflage steht ab Mai zur Verfügung. Details dazu unter:
http://savoirsocial.ch/grundbildung-fabe/ordner-fabe/ordner-fachfrau-fachmann-betreuung
Drei Wege zum Berufsabschluss
Viele wissen es noch nicht: Ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis kann auf drei Wegen erreicht werden: 1. Durch Absolvierung einer regulären Lehre. 2. Durch Durchlaufen eines sog. Qualifikationsverfahrens ohne berufliche Grundbildung. 3. Durch Auslösung eines Validierungsverfahrens. Der Flyer *Drei Wege zum Berufsabschluss* der Bildungsdirektion des Kantons Zürich beschreibt in einer prägnanten tabellarischen Gegenüberstellung die 3 Wege. Download unter:
http://www.lotse.zh.ch/documents/3Wege-zum-EFZ-web.pdf
Die Berufe *Fachfrau / Fachmann Betreuung* und *Fachfrau / Fachmann Gesundheit* gehören zu den ersten Berufen, die validiert werden können. Ein Merkblatt zeigt auf, was das bedeutet:
http://www.validacquis.ch/InfoKand.php
9. Diverse Informationen für Fachleute der Kinderbetreuung
Sprachliche Frühförderung
Die Frühförderung bzw. frühe Förderung von Kleinkindern ist in aller Munde. Insbesondere der Sprachförderung kommt dabei hohe Bedeutung zu. Wie und womit kann aber die sprachliche Entwicklung gefördert werden? Nützliche Antworten auf diese Frage gibt der Verband Dyslexie:
http://www.verband-dyslexie.ch/fruehfoerderung
Spielzeugsicherheit
Die deutsche Stiftung Warentest testete Spielzeug für Kinder unter 3 Jahren. Sie stellte im Herbst des letzten Jahres fest, dass rund 80 Prozent der Testartikel bedenkliche Sicherheitsmängel aufwiesen. Zwei Drittel waren mit Schadstoffen belastet. Dieses Ergebnis gibt Anlass, auch in Kindertagesstätten und Kinderhorten für einen sicheren Umgang mit Spielzeug zu sensibilisieren. Details zum Test finden sich unter:
Quereinstieg in den Kindergarten mit QUEST
Im Zuge des Lehrer/Innenmangels hat die Pädagogische Hochschule (PH) im Kanton Zürich verschiedene Angebote für Quereinsteiger/Innen geschaffen. Dazu zählt auch die Möglichkeit, sich als Kinderbetreuer/In - ohne Matur oder Fachmittelschulabschluss! - zur Kindergärtnerin bzw. zum Kindergärtner umschulen zu lassen. Voraussetzungen sind u.a. ein Mindestalter von 30 Jahren, eine abgeschlossene Berufslehre, Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und genügende Allgemeinbildung. Der Quereinstieg-Studiengang der PH Zürich nennt sich QUEST. Er beinhaltet 1 Jahr Vorbereitungsstudium (Teilzeit, ca. 60 Prozent) und 2 Jahre berufsintegriertes Studium (60 bis 80 Prozent im Kindergarten, 20 Prozent an der PH Zürich). Details dazu unter:
http://www.phzh.ch/content-n1362-sD.html
Zentrum für frühkindliche Bildung und Masterstudiengang in der Westschweiz
Es tut sich was! Die Universität Fribourg eröffnet im März das Universitäre Zentrum für frühkindliche Bildung ZEFF. An der Uni Fribourg wird zudem ein Masterstudiengang in frühkindlicher Bildung angeboten. Informationen unter:
Masterstudiengang in der Ostschweiz
Auch die Pädagogische Hochschule Thurgau bietet ab Sommer einen Masterstudiengang *Frühe Kindheit* an. Dies in Kooperation mit der Uni Konstanz. Dabei soll ein Kompetenznetzwerk entstehen. Details dazu unter:
http://www.phtg.ch/weiterbildung/angebot/master-fruehe-kindheit
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Daniel Eggenberger
