Archiv

Tipps, die Päda.logics! für kita-coaching zu einem früheren Zeitpunkt publizierte, sind auf dieser Seite archiviert. Sie umfassen 

 

 



Hilfsmittel, Tools, Publikationen usw.

 

Gute Qualität in Kitas

Die Deutsche Liga für das Kind hat ein Positionspapier für gute Qualität in Kitas formuliert. Es definiert 36 Mindestanforderungen für Orientierungs-, Struktur- und Prozessqualität. Das Papier bezieht sich auf die Betreuung von Kindern unter 3 Jahren und enthält auch für die Qualitätsdiskussion in der Schweiz viele nützliche und griffige Hinweise.

 

Zum Positionspapier (Weiterleitung zur Website der Deutschen Liga für das Kind)

 

Nach oben

 

 

 

Profis in Kitas (PiK)

Eine solche Initiative kann man sich in der Schweiz nur wünschen! Profis in Kitas ist ein exzellentes Programm von der Robert Bosch Stiftung zur Professionalisierung von Frühpädagogen in Deutschland.

 

Mehr dazu (Weiterleitung zur Website von PiK)

 

Nach oben

 

 

 

Grundlagenstudie zur frühkindlichen Bildung in der Schweiz

Die Schweizerische UNESCO-Kommission lancierte die Erarbeitung einer  Grundlagenstudie zur frühkindlichen Bildung in der Schweiz. Basierend auf einer internationalen Bestandesaufnahme werden die aktuelle Situation in der Schweiz dargelegt und künftige Handlungsfelder in Forschung, Politik und Wirtschaft aufgezeigt. Die Grundlagenstudie wird bis Januar 2009 unter der wissenschaftlichen Leitung von Frau Prof. Margrit Stamm erarbeitet. Die Projektträgerschaft liegt bei der UNESCO-Kommission.

 

Mehr dazu (Weiterleitung zur Website der UNESCO-Kommission)

 

Nach oben

 

 

 

Konzept und Unterlagen "Pädagogisches Praxisjahr"

In vielen Kitas arbeiten junge Praktikant/Innen. Sie erhalten damit Einblick in die pädagogische Arbeit mit kleinen Kindern und können dadurch Fragen zur Berufswahl klären. Eine Voraussetzung für eine seriöse Begleitung der Praktikant/Innen ist ein gutes Praktikumskonzept. Ein solches Konzept wurde vom Geschäftsbereich Kinderbetreuung im Sozialdepartement der Stadt Zürich entwickelt. Es wird unter dem Titel eines pädagogischen Praxisjahres erfolgreich umgesetzt. Das fortschrittliche Konzept kombiniert die individuelle Anleitung im Team mit vielfältigen Lernmöglichkeiten in einer grösseren Lerngruppe.

 

Mehr dazu (Weiterleitung zur Website des Sozialdepartements Stadt Zürich)

 

Nach oben

 

 

 

Sprachlerntagebuch für Kita-Kinder

Vor dem Hintergrund vom Pisa-Schock, der Bildungsdiskussion und den fachlichen Auseinandersetzungen über die Sprachstanderfassung von Kita-Kindern ist in Berlin das Sprachlerntagebuch entstanden. Neben verschiedenen Kriterien, welche die sprachliche Entwicklung betreffen, umfasst das Tagebuch auch andere Entwicklungsbereiche. Damit ist es eine Form der Dokumentation der kindlichen Entwicklung, die auch Schweizer Fachleuten Impulse zu geben vermag.

 

Mehr zum Sprachlerntagebuch

 

Nach oben

 

 

 

Gesundheitsförderung in Kindertagesstätten

Aus Deutschland liegt eine ausführliche und sehr interessante Studie zur gesundheitlichen Situation des Kita-Personals vor. Die Studie zeigt, dass die Arbeit in Kitas durch zahlreiche gesundheitliche Risikofaktoren gekennzeichnet ist. Dazu gehören zuvorderst Lärmbelastungen, fehlende Rückzugsmöglichkeiten, nicht erwachsenengerechte Möbel, grössere Sprechbelastungen und psychonervale Anforderungen. Erzieher/Innen fallen durch überdurchschnittlich hohe krankheitsbedingte Ausfälle auf. Häufig genannte Beschwerden sind: Schulter- und Rückenschmerzen, Grübelei, Mattigkeit und innere Unruhe.

 

Kurzfassung Rudow-Studie datei-32-25

 

Nach oben

 

 

 

Investitionen in die jüngsten Kinder lohnen sich

Volkswirtschaftliche Studien, die den Nutzen der frühkindlichen Bildung belegen, sind "in". In der Regel sind diese Studien quantitativ orientiert. Nun hat aber das Institut der Deutschen Wirtschaft Köln im Auftrag der Wissensfabrik Berechnungen im Zusammenhang mit der Qualität frühkindlicher Bildungsangebote angestellt. In der Studie kommt man zum Schluss, dass sich Investitionen noch mehr lohnen, als bisher angenommen. Voraussetzung dafür ist, dass eine gute pädagogische Qualität vorhanden ist, was im Rahmen der Studie insbesondere bedeutet, Kinder individuell zu fördern.

 

Mehr dazu (Weiterleitung zur Website der Wissensfabrik)

 

Nach oben

 

 

 

Interkulturelle Arbeit im Frühbereich

Die frühe Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund ist ein zunehmend bedeutsamer werdendes Thema. Kita-Fachleute beginnen deshalb, sich verstärkt darüber Gedanken zu machen, wie sie ihre Arbeit vermehrt interkulturell ausrichten können. Dass sich interkulturell orientierte Betreuung, Erziehung und Bildung nicht allein auf Sprachförderung beschränken muss, zeigt die Projektübersicht von Aktion Courage, einem deutschen Verein, der die gesellschaftliche Teilhabe und politische Mitbestimmung von Menschen ausländischer Herkunft fördert.

 

Mehr zur Projektübersicht (Weiterleitung zur Website von Aktion Courage)

 

Nach oben


 



Buch- und Medienempfehlungen

 

Möller, Jens-Christian / Schlenther-Möller, Esta (2007): Kita-Leitung - Leitfaden für Qualifizierung und Praxis (ISBN 978-3-589-24270-2)

Das handliche, einladende und leicht lesbare Buch bietet eine Fülle an griffigen und nützlichen Tipps für die tägliche Führungspraxis. Es kann auch von Teamleiter/Innen sehr gut als Leitfaden für die Erfüllung von Führungsaufgaben verwendet werden. Die vielen Checklisten und die Machart des Buches sind eine Freude.

 

Nach oben

 

 

 

Tschanen-Hauser, Angelika (2007): Familienergänzende Kinderbetreuung in der Schweiz (ISBN 978-3-930830-87-9)

Unter dem Titel "Familienergänzende Kinderbetreuung in der Schweiz" hat Angelika Tschanen-Hauser ein hoch aktuelles Buch vorgelegt. Die im Frühbereich als Fachfrau anerkannte Autorin stellt dabei die aktuelle Entwicklung und die Merkmale der familienergänzenden Kinderbetreuung in einen Zusammenhang mit der Idee der Sozialraumorientierung. Sie kombiniert eine sorgfältige Theorieübersicht, die auch eine Aufarbeitung von verschiedenen Grundbegriffen enthält, mit einem empirischen Teil. Dieser bezieht sich auf eine "Feldforschung" im Stadtteil Zürich-Schwamendingen und klärt die Frage nach den Ressourcen, Problemen und Potenzialen von Familien mit kleinen Kindern. Eine Fundgrube an Wissen und Erfahrung ist der ausführliche Fussnoten- bzw. Anmerkungsteil.

 

Mehr zum Buch (Weiterleitung zur Website der Online-Plattform für das Sozialwesen)

 

Nach oben

 

 

 

Kahl, Reinhard (2006): Die Entdeckung der frühen Jahre. Archiv der Zukunft (ISBN 3-407-85771-3)

Im Zusammenhang mit der Initiative "McKinsey bildet" sind spannende Dokumentationen entstanden. Eine davon ist die Dokumentation von Reinhard Kahl, die 2 DVD's mit interessantem Filmmaterial beinhaltet (Vorträge, Aufnahmen aus unterschiedlich konzipierten Kindertagesstätten, Kurzreportagen über Modelle aus dem Ausland, usw.). Sie eignet sich ausgezeichnet, um sich mit der aktuellen fachlichen Diskussion im In- und Ausland auseinander zu setzen. Schwerpunkte stellen die Frage nach dem Bildungsauftrag von Kindertagesstätten und die Qualitätsentwicklung dar.

 

Mehr zum Archiv der Zukunft (Weiterleitung zur Website)

 

Nach oben

 

 

 

Sozialdepartement der Stadt Zürich (2006): Säuglinge und Kleinstkinder in Kitas. Ein Leitfaden für neue Betreuungsmodelle.

Der Bedarf an Betreuungsplätzen für Säuglinge und Kleinstkinder ist sukzessive steigend. Der Leitfaden, der vom Sozialdepartement der Stadt Zürich erarbeitet wurde, zeigt Möglichkeiten zu einer bedarfsgerechten Angebotsentwicklung auf und stellt neue Modelle der Kleinstkinderbetreuung vor.

 

Mehr zum Leitfaden (Weiterleitung zur Website vom Sozialdepartement)

 

Nach oben

 

 

Tietze, W., Viernickel S. (2003, 2. Auflage; Hrsg): Pädagogische Qualität in Tageseinrichtungen für Kinder. Ein nationaler Kriterienkatalog. Weinheim: Beltz.

Das Buch umfasst in aussergewöhnlicher Breite allgemein anerkannte Qualitätskriterien, welche 20 Qualitätsbereichen zugeordnet sind. Sie beziehen sich auf die Prozesse der Erziehung, Betreuung und Bildung von Kindern im Altern von null bis sechs Jahren, einschliesslich ihrer strukturellen und organisatorischen Rahmenbedingungen. Mit dem Werk kann vielfältig gearbeitet werden: Zum gezielten Einstieg in die Qualitätsdiskussion, zur Qualitätsentwicklung, zur Weiterentwicklung der eigenen Organisation und Konzepte, zur Fachberatung, zur Fortbildung usw.

 

Nach oben